Glossar

CPP — der Preis eines Reichweitenpunkts

CPP (Cost Per Point) ist der Preis eines Reichweitenpunkts: das Belegungsbudget geteilt durch den erzielten GRP. Es ist die zentrale Vergleichsgröße des TV-Markts.

Wie es gerechnet wird

CPP = Budget ÷ GRP

Eine Kampagne über 12 Millionen, die 240 GRP erzielt, hat einen CPP von 50 Tausend. Ein Angebot daneben mit einem CPP von 42 Tausend ist bei sonst gleichen Bedingungen der bessere Einkauf — nicht weil es absolut billiger wäre, sondern weil es pro Einheit Aufmerksamkeit billiger ist.

Warum man daran vergleicht

Die Preisliste eines Senders ist für sich genommen mit nichts vergleichbar: eine Prime-Time-Minute auf einem nationalen Sender und eine Nachtminute auf einem Spartensender kosten verschieden und liefern verschieden. CPP bringt beide auf einen Nenner. Aus demselben Grund rechnet man CPP nicht «im Schnitt über den Sender», sondern je Werbeblock: der Senderdurchschnitt verdeckt genau den Unterschied, dessentwegen die Kennzahl existiert.

Was CPP nicht zeigt

Wer das Publikum ist. Ein billiger Punkt auf einem Sender, dessen Zuschauer nicht Ihre Zielgruppe sind, ist genau deshalb billig, weil er nicht gebraucht wird. CPP beantwortet «was kostet Aufmerksamkeit», nicht «wessen Aufmerksamkeit ist das».

Wie die Plattform damit umgeht

In OpenMediaLogic wird CPP je Werbeblock in Echtzeit gerechnet, und der Einkauf wird am realen CPP optimiert statt an der Preisliste. Darauf beruht der Effekt im Fall Beeline Kasachstan: −32 % Mediakosten in neun Monaten bei gehaltenen Kampagnen-KPIs. Den Effekt für Ihre eigenen Volumina können Sie im Rechner abschätzen.